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GRT Grasser Racing Team überzeugt in Frankreich: Erstes Podium in der GT World Challenge Europe 2021

  • Lamborghini Huracán GT3 EVO #16 erkämpft Platz drei im Silver Cup
  • Starke Rennpace und perfekte Taktik im 1000 km-Rennen in Le Castellet
  • Teamchef Gottfried Grasser: „Die Fahrer haben eine super Performance gezeigt und das Team hat eine perfekte Strategie umgesetzt.“
Urheber: Alex Galli

Das GRT Grasser Racing Team hat im GT World Challenge Europe Endurance Cup das erste Ausrufezeichen seit der Rückkehr in die hart umkämpfte GT3-Serie gesetzt. Der Lamborghini Huracán GT3 EVO des österreichischen Rennstalls belegte auf dem legendären Circuit Paul Ricard den dritten Platz im Silver Cup. In einem hart umkämpften 6-Stunden-Rennen machten die Lamborghini-Junioren Tim Zimmermann und Kikko Galbiati sowie ihr Teamkollege Clemens Schmid zwölf Positionen gut und sicherten sich im Feld der 47 gemeldeten Teams das erste Edelmetall des Jahres.

 
Nach einem turbulenten Auftakt in Monza gab es für die Gesamtsieger von 2017 in Frankreich etwas gutzumachen. Doch auch der zweite Lauf zur hochkarätigen Langstreckenserie der GT World Challenge Europe bot eine Herausforderung, die es in sich hatte. Das Team gab vom ersten Training an Vollgas, um auf der 5,791 km langen Formel-1-Rennstrecke auf Pace zu kommen. Die Konkurrenz absolvierte Ende März bei den offiziellen Testfahrten bereits ihre Setuparbeit, als das GRT Grasser Racing Team in der US-amerikanischen Sportwagenmeisterschaft unterwegs war.

 
Im Verlauf des Wochenendes kam das Fahrertrio des Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der Startnummer 16 immer besser in Fahrt. In der Vorqualifikation gelang mit Rang neun im Silver Cup ein kleiner Aufwärtstrend. Das Qualifying verlief mit Startplatz elf in der Klasse nicht nach Plan, doch im Rennen über die Distanz von 1000 Kilometern blieb genug Zeit, Wiedergutmachung zu leisten.

 
GRT Grasser Racing Team fährt mit Aufholjagd auf das Podium

 
Zimmermann zeigte beim Rennstart um 18:00 Uhr eine starke erste Runde und machte drei Positionen gut. Im Verlauf des ersten Stints arbeitete sich der 24-Jährige bis auf die vierte Position im Silver Cup vor und übergab nach einer Stunde an Galbiati. Der Italiener hielt mit einem fehlerfreien Turn den Anschluss an die Podestplatzierungen, bevor Schmid übernahm. In den darauffolgenden Stunden blieb das Trio in Lauerstellung hinter den Top-3.

 
Die heiße Phase wurde kurz vor Beginn der sechsten und letzten Stunde eingeleitet, als ein gestrandeter Konkurrent eine Safety-Car-Phase auslöste. Das Feld wurde durch die Neutralisierung wieder zusammengebracht, als Galbiati auf Position drei des Silver Cups lag. Der 22-Jährige machte beim letzten Fahrerwechsel Platz für Schmid, den in der Dunkelheit ein nervenaufreibendes Finale erwartete.

 
Der Tiroler kämpfte das Podest eine ganze Stunde lang auf der Rennstrecke aus. Beim Fallen der Zielflagge um Mitternacht setzte er sich mit einer halben Sekunde Vorsprung hauchdünn gegen seinen Verfolger durch und stellte neben Platz drei im Silver Cup die 17. Position im Gesamtklassement sicher. In der Gesamtwertung liegt das GRT Grasser Racing Team durch diesen Erfolg auf Rang sechs. Die nächste Station im GT World Challenge Europe Endurance Cup markiert das Saisonhighlight auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Vom 29. Juli bis 1. August findet in den Ardennen das legendäre 24h-Rennen statt.

 
Tim Zimmermann: „Ich freue mich sehr über das Podium im Silver Cup. Wir standen an diesem Wochenende vor einer großen Herausforderung. Die meisten Teams hatten bereits in Le Castellet getestet, als wir in den USA im Einsatz waren. Abgesehen von diesem Erfahrungsrückstand war die Rennstrecke für mich im Grunde neu. Als ich 2019 vor meiner Zeit im GT3-Sport hier war, sind wir ein anderes Layout gefahren und es war nass. Im Qualifying habe ich mich noch nicht ganz wohlgefühlt. Das Rennen lief deutlich besser. Ich hatte einen guten Start und bin schnell in meinen Rhythmus gekommen. Die Balance war teilweise etwas tricky, aber wir haben es gut umgesetzt. Das gesamte Team hat einen tollen Job gemacht.“

 
Clemens Schmid: „Das Ergebnis ist super. Der Start ins Wochenende verlief nicht wie gewünscht und im Qualifying hat es auch noch nicht ganz funktioniert. Ich war mit meiner Runde nicht sehr zufrieden, da ich die maximale Performance des Reifens nicht optimal genutzt habe. Aber wir haben uns im Rennen toll zurückgekämpft. Von so weit hinten auf das Podium zu fahren, ist eine tolle Mannschaftsleistung. Mein letzter Stint war wirklich schwierig. Ich war die ganze Zeit im Fight und es war bis ins Ziel eine richtig enge Kiste. Ich freue mich sehr, dass wir das bessere Ende für uns hatten. Dieses Podium war hart erkämpft.“

 
Kikko Galbiati: „Das Wochenende war definitiv nicht einfach. Wir haben sehr hart gearbeitet, um uns und das Auto zu verbessern. Nach Monza ist uns ein spürbarer Schritt gelungen und unser Resultat ist ein schöner Beleg dafür. Meine Teamkollegen sind ein starkes Rennen gefahren, die Strategie und die Boxenstopps liefen perfekt. Ich bin sehr glücklich über unser erstes Podium in der GT World Challenge Europe. Mein Dank gilt dem gesamten Team sowie meiner Familie und meinen Sponsoren, die mich bei jedem Rennen fantastisch unterstützen. Ich hoffe sehr, dass wir für das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps noch einmal nachlegen können. Es ist das Highlight der Saison und wir wollen dort um den Sieg im Silver Cup kämpfen.“

 
Teamchef Gottfried Grasser: „Wir haben zu Beginn des Wochenendes ein bisschen mit der Abstimmung gekämpft, aber wir haben sie rechtzeitig zum Rennen in den Griff bekommen. Es lief vom Start weg sehr gut. Die Fahrer haben eine super Performance gezeigt und das Team hat eine perfekte Strategie umgesetzt. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen und damit viel Boden gutgemacht. Der letzte Stint von Clemens war ein absoluter Thriller. Er hat das Podium eine Stunde lang verteidigt und musste sich die Position sogar einmal zurückholen. Der dritte Platz ist ein super Resultat, mit dem wir sehr zufrieden sind. In Spa-Francorchamps erwartet uns das wichtigste Rennen in der GT World Challenge Europe. Wir haben in Vorbereitung auf diesen Klassiker zwei Testtage und sind guter Dinge, dass uns dort ein weiterer Schritt gelingen wird.“

Urheber: Alex Galli
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